Inhaltsverzeichnis
Ego Probleme lösen mit Mentaltraining

Ego Probleme lassen sich lösen, wenn Du verstehst, wer oder was Dein Ego ist. Wenn du weißt, was Dein Ego ist und warum es so ist, kannst Du Deine Egoprobleme erfolgreich lösen.

Durch Verständnis für das Wesen Deines menschlichen Ego, lässt es sich lenken und kontrollieren. Weil wie jeder Teil von uns, möchte auch unser Ego beachtet werden und Wertschätzung erhalten.

Viele Menschen beschäftigen sich mit dem Thema Ego und es gibt dazu eine Vielzahl Angebote, die das Thema Ego auf die eine oder andere Weise aufgreifen.

In den meisten Fällen liegt dem eine Bewertung zugrunde. Ich würde sagen, in der Regel ist es eine negative Bewertung – das Ego wird darin als etwas gesehen, was man loswerden, eindämmen, abschütteln muss, weil es sich störend auswirkt. Fast schon könnte man meinen, das Böse verbirgt sich darin.

Eine regelrechte Polarisierung kann man feststellen, wenn man die Gruppe der ‚Kopfmenschen‘ und der ‚Herzensmenschen‘ heranzieht. Zwei Welten, deren unterschiedliche Sichtweise auf die Welt, die uns umgibt, doch nur eine Ergänzung des jeweiligen anderen darstellt – und doch ist es kaum möglich, dies sowohl der einen als auch der anderen Gruppe verständlich zu machen.

Was ist das Ego?

Wenn man sich der Frage annimmt, was das Ego eigentlich ist, dann kommt man nicht umhin, sich dem Begriff von den beiden polarisierten Eckpfeilern zu nähern … schaun wir einmal, ob wir dann vielleicht sogar eine Überschneidung finden.

Die neurobiologisch/psychologische Perspektive des Ego

Auf der Seite der naturwissenschaftlichen Betrachtung – zumindest in klassischen Sinne – kommen hier 2 wesentliche Einflussgrößen ins Spiel: Einerseits die Entwicklung aus neurobiologischer Sicht und weiter dann im speziellen die psychologische Betrachtung der weiteren Entwicklung.

Aktueller Wissensstand ist, dass das menschliche Hirn nicht nur eine vorgeburtliche, sondern eine bedeutend längere nachgeburtliche Entwicklungszeit beansprucht. Dazu kommt, dass wir hier nicht nur von einem rein körperfunktionalem Gehirn sprechen, sondern eben vor allem auch von einem Hirn mit Verstand und mit Emotionen – zwei Bereiche unseres Hirns, die nicht immer sehr kooperativ miteinander umgehen.

Als weitere Erkenntnis unseres Gesamtorganismus kommt hinzu, dass wir nicht nur das Hirn im Kopf haben, sondern das vor allem auf der emotionalen Ebene weitere Organe sehr beteiligt an unseren Emotionen und Gefühlen sind – nicht nur in die eine, sondern in beide Richtungen, als Auslöser und als Sprachrohr. Wir fühlen unsere Emotionen in Form körperlicher Empfindungen, schmerzliche genauso wie Glücksgefühle.

Um in dieses Gesamtsystem überhaupt erst einmal eine Struktur hinein zu bekommen, braucht der Mensch ein auf sich selbst bezogenes Bewusstsein, sonst würde es mit den ständig wechselnden Bewusstseinsebenen anderer und deren Bedürfnissen bald ins Chaos stürzen.

Dieses, auf sich selbst bezogene Bewusstsein ist aus der einen Perspektive – der psychologischen Perspektive betrachtet, das Ego.

Das menschliche Ego kann man so gesehen also als das Bewusstsein des eigenen ICHs als Abgrenzung zum Umfeld der materielle Welt betrachten, die Bewertungen anderen, des ICHs und die Beziehung zwischen den anderen und dem eigenen Ego.

Unser Ego ist eine Bewusstseinsform

Unser Ego ist also eine Bewusstseinsform, die auf materieller Ebene (zu verstehen als Abgrenzung zur spirituellen Ebene) Zusammenhänge erkennt, bestimmt und überwacht. Darüber hinaus ist es in der Lage, über physiologische Aspekte wie Form, Farbe, Beschaffenheit, Gewicht etc. hinweg auch psychologische Zusammenhänge zuerkennen, in welchem Kontext Beziehungen zueinander stehen.

Unser Ego ist ein hervorragender Helfer

All diese Informationen zu erfassen ist eine wichtige Aufgabe.
Diese Aufgabe ist unserem Ego zuteilgeworden und ein sehr wichtiger und wertvoller Beitrag zum Leben und zur Lebenserhaltung.

Würde unser Ego nicht für das nötige Bewusstsein in manchen Situationen sorgen, wäre unser Leben viel schneller vorbei und wir hätten nicht einmal ansatzweise die Chance länger als ein paar Stunden hier auf diesem Planeten zum Überleben.

Die spirituelle Perspektive des Ego

Diese Ecke der Betrachtung des Ego hat viele Sub-Ecken. Und wie es bei unterschiedlichen Perspektiven nun mal so ist, sind sich die Sub-Ecken noch nicht einmal einig darüber, ob sie sich grundsätzlich überhaupt in der selben Ecke befinden.

Ich kann darauf im Detail hier gar nicht eingehen, aber mir ist durchaus bewusst, dass ich hier einen breiten Raum aufmache, den ich wie folgt abgrenze: Spiritualität ist hier für mich der Betrachtungsraum, der über jenes hinausgeht, was wir aktuell als wissenschaftlich belegt definieren können, sich aber dennoch als Einflussgröße zeigt.

Ob diese Einflüsse nur noch nicht nachweisbar sind, weil wir die Mittel dafür noch nicht gefunden haben (Geräte, Genauigkeiten, etc.), oder ob es Einflüsse sind, die sich aus einem eigenen Bestreben unserer ‚Bewertung‘ bzw. Messbarkeit entziehen, bleibt wohl im Auge der betrachtenden Person.

Viele Menschen sehen in der Spiritualität den Bezug zu Gott bzw. einem göttlichen, einer übernatürlichen Energie und versuchen dies in unterschiedliche Formen zu gießen: Als Religionen, energetische Modelle, Weisheiten unbestimmter oder bestimmter Herkunft, naturwissenschaftlich nicht eindeutig belegt oder widersprochen.

Wie funktioniert unser Ego?

Die Funktionsweise des Ego ist interessanterweise aus meiner Sicht genau das verbindende Element der beiden Perspektiven – der neurobiologisch-psychologischen und der spirituellen Perspektive.

Lassen Sie mich erklären, warum ich das so sehe: in beiden Fällen geht es um eine Abgrenzung nach außen. Auf der Spirituellen Ebene findet sich zum Beispiel ausgerechnet die Sub-Ecke der Esoterik, also jene, die sich als innerer Kreis von etwas sehen, zu dem es ja nach außen hin logischerweise etwas anderes geben muss – zwangsläufig. Die äußere Hülle dazu ist also dann das Exoterische, also dem allgemein zugänglichen Aspekt der spirituellen Ebene.

Man könnte also durchaus die freche Behauptung aufstellen, dass die Esoterik, der auf sich selbst bezogene Teil der Spiritualität ist, mit der analogen Funktion des selbstbezogenen ICH auf der naturwissenschaftlichen Seite der Betrachtung, während die Exoterik die anderen um einen herum bedeuten, das man durchaus als Abgrenzung zum eigenen betrachten kann.

Auf welcher Seite man sich nun befindet, ist also im engeren Sinne nur eine Frage der Perspektive, den von sich selbst aus betrachtet ist sowohl das eine (naturwissenschaftliche), als auch das spirituelle (das eigene) eine subjektive Betrachtung – allerdings ist der Zusammenschluss als Gruppe genau umgekehrt. Während die naturwissenschaftliche Seite der einzelne auf die Gruppe (der anderen) sieht, sieht die Gruppe der esoterischen auf der spirituellen Seite auf alle Einzelnen (der anderen).

Wenn wir also über die Funktion des Ego nachdenken, und uns nicht dagegen verwehren wollen, dann ist das gemeinsame der naturwissenschaftlichen und der spirituellen Betrachtung, das es neben der eigenen Perspektive auch noch andere Perspektiven gibt.

Ob wir es nun als einen wichtigen Teil des Lebens aus der einen, oder einen zu überwindenden Teil aus der anderen Perspektive wahrnehmen wollen, in jedem Fall funktioniert unser Ego mit Gedankenstrukturen, die es im Laufe seines Lebens erlernt hat.

Jede Minute unseres Lebens und jede Handlung ist von Gedanken geprägt, die bewusst bzw. zum überwiegenden Teil unbewusst mitlaufen. Der Unterschied des bewussten und Unbewussten Anteils ist allerdings derart gigantisch, dass man sich durchaus die Frage stellen darf: Woher kommen eigentlich unsere Gedanken – wie setzen sich diese zusammen, und warum at jeder Mensch seine eigenen Gedankenstrukturen?

Gedanken sind Hauptbestandteil

Gedanken, oder besser gesagt die Impulse dazu, haben eine Reihe unterschiedlicher Auslöser. Die meisten davon sind tatsächlich unbewusst und unterliegen Automatismen, ohne die unser Organismus nicht in der Lage wäre derart komplexes wie unser Leben zu bewältigen.

Näheres dazu in einem anderen Beitrag zum  Thema bewusste und unbewusste Anteile unseres Denkens und Handelns.

Gedanken gehören uns nicht allein

Der Umstand, dass unser Organismus, von dem unser Verstand ein Teil ist, sich in den ersten 20-25 Lebensjahren erst noch entwickeln muss, bedeutet gleichzeitig, dass wir gewissen Einflüssen unterstellt sind – bzw. ein Teil unseres Denkens und damit unseres Handelns einfach davon mitbestimmt wird, wie wir es denken und tun.

Kinder unterstehen bis zu einem gewissen Grad den Gedankenstrukturen ihrer Eltern und anderen Mitmenschen. Sie müssen sich anpassen und unterordnen lernen, wenn sie in einer Gemeinschaft leben und bestehen wollen.

Das mag nicht immer angenehm sein, es mag auch nicht immer förderlich oder gesund sein, aber es ist Teil der Realität, der wir gegenüberstehen.

Die Notwendigkeit des lernens fördert natürlich auch, dass das Umfeld die Gedanken verdenkt und die damit von außen an den heranwachsenden Organismus herangetragen werden. Was für eine Entwicklung zwar richtig ist, aber nur so lange diese Gedanken dem Wohl und der Unversehrtheit gelten. Tun sie das nicht, was leider bis zu einem gewissen Grad sehr häufig vorkommt, entwickeln in der Glaubensätze, die sich vielfältig auswirken können.

Einem Kind beispielsweise ernsthaft zu sagen: „Du bist ein böses Kind“, kann automatisch die Gedanken erzeugen: „Ich bin ein schlechter Mensch“. Weil eine Verbindung zu dem Wort böse besteht und so viel bedeutet wie: verletzten, missachten und zerstören. Ich bin böse, also muss ich auch verletzten, missachten und zerstören. Die mögliche ‚individual-logische‘ Schlussfolgerung: Ich bin ein schlechter Mensch.

Mentaltraining ist gefragt

Es ist äußerst mühselig, bereits automatisierte Gedanken wieder zu ändern. Wenn uns schlechte Gedanken eingepflanzt wurden, kann sich das bei jedem unterschiedlich auswirken, aber in der Regel erzeugen sie auf die eine oder andere Art schäden – entweder bei einem Selbst, oder bei anderen – mitunter wieder mit einem Rückschlag auf einen Selbst, das liegt oft in ihrer Natur.

Je nach mentaler Stärke und Bewusstsein lassen sich Gedanken stoppen und ändern.

Abhängig von unserer Prägung und Anlagen – ich nenne das die Potentiale, die in uns naturwissenschaftlich und spirituell veranlagt sind – ist mehr oder weniger mentale Stärke notwendig, bzw. eben veranlagt. Ein sehr gewichtiger Teil davon bildet unser autonomes Nervensystem, mit einem sogenannten ‚ Window of Tolerance‘, innerhalb dessen wir selbstregulierend, also selbst-verarbeitend, den Herausforderungen des Lebens begegnen können.

Neben der Fähigkeit der emotionalen Verarbeitung von herausforderungen, erlernen wir auch Prägungen bis zum 20.-25. Lebensjahr, in deren Bahnen, in den wir später einen Teil unseres automatisierten (unbewussten) Teil des Denkens abwickeln und daraus Handlungen ableiten. Manche dieser Prägungen sind Signaturen, also kaum veränderbare Sturturen, mache davon zählen zu den veränderbaren Strukturen, andere manifestieren sich in Störungen die lebenslang Behandlung brauchen, und wieder andere sind an der hormonellen Struktur unseres Organismus gebunden – den ich persönlich lieber als das Männliche und das Weibliche, als die Frau und den Mann bezeichne – weil es eben mehr ist als das geschlechtliche Stereotyp.

Es sind also die vielen kleinen gedanklichen und automatischen Abläufe in unserem Kopf, die unser erwachsenes Ego formen und darstellen – naturwissenschaftlich UND spirituell.

Um ein erwachsenes Ego umzuformen, bedarf es Aufschlüsselung von Gedanken, um Fehleinstellungen, falsche Verbindungen und schädliche Gedanken zu bereinigen.

Wie lässt sich das Ego verändern?

Ein Ego lässt sich grundsätzlich nicht loswerden oder abtöten, bestenfalls verdrängen, aber das wäre wohl schädlicher als es nützlich ist. Unser Ego hast eine sehr ehrenvolle Aufgabe, für uns selbst und unsere Beziehungen zu unserem Umfeld.

Ritter des Herzens

Romantisch könnte man sich unser Ego als einen Ritter des Herzen vorstellen. Es ist sich je nach Ausprägung über die Umgebung und deren möglicher Chancen wie auch Gefahren bewusst, die uns etwas ermöglichen, oder lauern, um ein unschuldiges Herz zu verletzten oder gar zu verstören. Das gesunde Ego als unser Ritter, möchte uns vor Gefahren beschützen und uns zu Taten ermutigen. Dieses Anliegen ist mehr als ehrenvoll und dient uns und unserem Umfeld, auf selbstlose Art.

Anerkennung und Wertschätzung prüfen

Wie viel Wertschätzung erhält unser Ego von uns, für seine Zugabe für sein selbstloses Engagement?

Wenn unser Ego zu viel mit schlechten Gedanken gefüttert wird, sei es von uns selbst oder von außen, verdirbt es zu einer sinnlosen und ewig herum irrenden, selbstverliebten Instanz ohne echter Anerkennung, deren Wahrnehmung mehr und mehr in unzumutbare Beziehungstendenzen abdriftet und alles entwertet, das sich ihm in dem Weg stellt – der Narzissmus.

Mentaltraining, & Coaching

Mentaltraining und Personal Profiling können helfen, Ego Probleme zu lösen. In meinem Coaching zeige ich meinen Klienten ihre Gedankenstrukturen auf, wie sie ticken, wie ihr Organismus funktioniert – für sich selbst und in ihrem Umfeld.

Ich zeige Ihnen, wie Sie sehr schnell zu sich selbst und zu befriedigenden, erfolgreichen Lösungen, zu den Herausforderungen mit sich selbst und Ihrem Umfeld finden.

Weitere Beiträge zu Mentaltraining & Coaching

Ego Probleme lösen mit Mentaltraining
Business
KDH Team

Ego Probleme lösen

Ego Probleme lassen sich lösen, wenn Du verstehst, wer oder was Dein Ego ist. Wenn du weißt, was Dein Ego ist und warum es so ist,

Mehr lesen

Preise Mentaltraining & Coaching

1. Gespräch

online & live
0
*
  • 45 min
  • Kennenlernen
  • Problemklärung
  • Fragen & Antworten
Gratis

Profiling

online & live
490
*
  • Persönlichkeitsprofil
  • Gedankenstrukturen
  • Stärken
  • Schwächen
  • Potentiale

Beziehungscoaching

online & live
1350
*
  • 3 Profilings
  • 2 Einzelcoachings
  • Beziehungsbasis
  • Problemklärung
  • Lösungsfindung

Einzelcoaching

online & live
190
*
  • 90 min
  • Persönlichkeitsprofil
  • Problemklärung
  • Begleitung